Die Zimmer

Als besonderes Highlight unseres Museum finden Sie in unserem ersten Ausstellungsraum „Ur + Frühgeschichte“ die wissenschaftliche Aufbereitung des „Sternberger – Kuchens“. Dabei handelt es sich um einen Kalk- Sandstein mit zahlreichen Fossilien drin.

Das Gestein stammt aus dem Oberoligozän, einer Stufe des Tertiärs und ist damit zwischen 24 und 30 Millionen Jahre alt. Die wissenschaftliche Erforschung dieses Gesteins begann vor 300 Jahren.
Zu den unterschiedlichen Fossilien – bis heute wurden insgesamt 570 Arten benannt und beschrieben- gehören: Muscheln und Schnecken, Haifischzähne, Fischwirbel, Krebsscheren, Knochenreste von Säugetieren und kleine Seeigel.
Unverwittert hat das relativ feste Gestein eine graue Färbung.
Die auf den Feldern und in den Kiesgruben in der Umgebung vorkommenden „Sternberger Kuchen“ sind durch die Verwitterung mürbe geworden und gelbbraun verfärbt.
Insgesamt erstreckt sich das Fundgebiet von Sternberg bis etwa zum Elbe- Lübeck –Kanal in Schleswig Holstein.
Bei den Funden handelt es sich meist um Walnuss – bis kindskopfgroße, vereinzelt aber auch um sehr viel größere Stücke, wie die im Heimatmuseum der Stadt Sternberg.Den größten bisher bekannten Sternberger Kuchen konnte Herr Voß aus Brüel in einer Sandgrube bei Penzin bergen. Der Stein hat das stolze Gewicht von 8 Zentner (400 kg).
In seinem Inneren befindet sich eine längsgeschnittene Schnecke- die Pleurotoma regularis
Stellt das größte Weichtier dar, das im oberoligozänen Meer im Raum Sternberg gelebt hat. Sie konnte bis 11 cm groß werden.

Das Museum umfasst insgesamt 14 Ausstellungsräume:

Räume im Hauptgebäude:
• Ur + Frühgeschichte
• Landtagszimmer
• Studierzimmer des Heimatforschers Johannes Dörwaldt
• Vereine und Feuerwehr
• Technikum
• Trachten + Handarbeitszimmer
• Arbeitsplatz eines Frisörs
• Schuhmacher + Schmied
• Küche und Wohnzimmer
• sowie einen Raum für und mit ständig wechselnden Sonderausstellungen

Räume im Nebemgebäude:

• Nähmaschinenstube
• Waschküche

Nun sollen Sie einen kleinen Einblick in einzelne Räume des Museums und einen ersten Eindruck unserer Sammlung bekommen:

Als besonderes Highlight unseres Museum finden Sie in unserem ersten Ausstellungsraum „Ur + Frühgeschichte“ die wissenschaftliche Aufbereitung des „Sternberger – Kuchens“. Dabei handelt es sich um einen Kalk- Sandstein mit zahlreichen Fossilien drin.

Das Gestein stammt aus dem Oberoligozän, einer Stufe des Tertiärs und ist damit zwischen 24 und 30 Millionen Jahre alt. Die wissenschaftliche Erforschung dieses Gesteins begann vor 300 Jahren.

Zu den unterschiedlichen Fossilien – bis heute wurden insgesamt 570 Arten benannt und beschrieben- gehören: Muscheln und Schnecken, Haifischzähne, Fischwirbel, Krebsscheren, Knochenreste von Säugetieren und kleine Seeigel.

Unverwittert hat das relativ feste Gestein eine graue Färbung.

Die auf den Feldern und in den Kiesgruben in der Umgebung vorkommenden „Sternberger Kuchen“ sind durch die Verwitterung mürbe geworden und gelbbraun verfärbt.

Insgesamt erstreckt sich das Fundgebiet von Sternberg bis etwa zum Elbe- Lübeck –Kanal in Schleswig Holstein.

Bei den Funden handelt es sich meist um walnuss – bis kindskopfgroße, vereinzelt aber auch um sehr viel größere Stücke, wie die im Heimatmuseum der Stadt Sternberg.

Im angrenzenden Raum wird die Geschichte Sternbergs als Landtagsstadt dokumentiert.

Der erste Land- und Musterungstag wurde urkundlich im Jahre 1275 erwähnt und seinerzeit an der Sagsdorfer – Nahe Sternberg - im Freien, abgehalten. Anlass dieses ersten Landtages war der Streit um die mecklenburgische Vormundschaft.

Die Gegend wurde deshalb bevorzugt, weil in der Nähe der Sagsdorfer Brücke die Grenzen des Herzogtums Mecklenburgs, das Fürstentum Wenden und das Gebiet des Bischofs von Schwerin zusammenstießen.

Ein besonders herausragender Landtag für das Land Mecklenburg war der außerordentliche Landtag vom 20. Juni 1549. Auf diesem wurde beschlossen, Luthers Lehre für das gesamte Mecklenburg anzunehmen – die Reformation wurde eingeführt.

Ein großes Freskogemälde, welches in der Stadtkirche zu bestaunen ist, stellt diesen u.a. letzten Landtag an der Sagsdorfer Brücke dar.

Seit 1847 wurden die Landtage im Rathaus abgehalten. Ein Gestühl aus dieser Landtagszeit im Rathaus befindet sich in diesem Ausstellungsraum.

Der nächste Raum ist das Studier - und Arbeitszimmer des Heimatforschers Johannes Dörwaldt.

Ausgestattet mit seinem Schreibtisch, einem Bücherschrank und einem Bufet im Jugendstil ziert auch ein entsprechender Jugendstilofen – im Runddessign – diesen Raum.

Es folgen unser Vereinsraum, in dem Sie Informationen zu den verschiedenen Vereinen, wie bspw. dem Schützenverein und der Feuerwehr erhalten sowie das Technikum, welches u.a. als Bauwerksschule von 1895 bis 1934 geführt wurde.

Darüber hinaus wurden in den ersten Jahren am Technikum Bahnmeister, Baugewerks-, Tiefbau- und Tischlerschulen eröffnet.

Später bildete man eine Ingenieur – und Bauschule mit den Abteilungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Hoch- und Tiefbau sowie Tonindustrie (seit 1900).

Bis in die 20-ziger Jahre entstanden 5 Burschenschaften. Mit Hilfe zahlreicher Foto’s und Dokumenten aus dieser Zeit erhalten Sie einen Einblick in das „Studentenleben“.

- Foto’s (Verein- ggf. Schützenfest-Bild, Kanone o.ä. + Technikum -

altes Foto und Burschenschaft)

In unserem Trachten – und Handarbeitszimmer können Sie unseren großen Fundus an Weißwäsche, die mit alten Strick-, Häkel – und Sticktechniken gefertigt wurden, bestaunen.

Die nächsten Räume widmen sich u.a. der damaligen Arbeits- und Handwerkswelt.

Bestaunen können Sie den komplett eingerichteten und ausgestatteten Arbeitslatz eines Friseurs aus dem 19./20. Jahrhundert sowie die Werkstatt eines Schusters und eines Schmieds.

Unser Raum für die Sonderausstellungen wird jährlich aktualisiert neu eingerichtet. Dort gab es schon einige Ausstellungen zu besichtigen.

Informationen siehe unter „Ausstellungen“ und „Archiv“ à Link

Als Abschluss unserer Ausstellung finden Sie eine Küche aus Oma’s Zeiten.

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